Aitrang, 07.10.2016, von Andreas Bertele

Rund 200 Retter trainieren nahe Aitrang Abläufe bei simuliertem Unfall

Münzenried/Aitrang. Alles wirkte so täuschend echt, dass einige Schaulustige tatsächlich von einem Ernstfall ausgingen. Das Szenario, dass sich am Freitagabend an der Kreisstraße OAL5 Aitrang - Günzach in Höhe der Abzweigung Münzenried abspielte, glich einer großen Katastrophe.

Doch es war nur eine Großeinsatzübung der Feuerwehren, Technischem Hilfswerk (THW), Polizei, Rotes Kreuz (BRK) und der Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (Katastrophenschutz). „Diese Übung kam dem Ernstfall sehr nahe“, meinte in der Abschlussbesprechung zwei Stunden später Kreisbrandrat Markus Barnsteiner, „es war knapp unterhalb der Katastrophenschutzschwelle“.

Aufgabe für die Einsatzkräfte unseres Ortsverbandes war es, einen Teil der Übungsstelle und die Verletzensammelstelle großflächig auszuleuchten sowie die Unterstützung des Rettungsdienstes. Zusätzlich wurde ein THW-Fachberater in die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung entsannt um in diesem Führungsgremium die Einsatzoptionen und -möglichkeiten des THW kompetent vertreten zu können. Wir nutzen diese Gelegenheit um zwei weiteren Helfern, die in Zukunft vielleicht mal diese Funktion übernehmen sollen, einen Einblick in diese Runde zu ermöglichen.


Bilder: Thorsten Bringezu
Text: Allgäuer Zeitung / THW Kaufbeuren


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